FEUERVERZINKEN
Ausgabe
Q2 | 25

zwischen Geschichte und Gegenwart

Liebe Leserinnen und Leser,

diese zweite Ausgabe unseres digitalen Magazins Feuerverzinken lädt Sie ein, den Blick auf Architektur zu richten, in der feuerverzinkter Stahl eine prägende Rolle spielt. Er begegnet uns hier nicht nur als konstruktives Element, sondern als Material, das Dauerhaftigkeit, Klarheit und Gestaltungsfreude miteinander verbindet.

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Wir zeigen Ihnen ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger des Verzinkerpreises 2025. Dazu zählen eine Fassade in Essen, die mit reduzierter Materialvielfalt und vollständiger Rückbaubarkeit dem Gedanken der Nachhaltigkeit folgt. Eine Schweizer Burgruine, die durch feine Stahlkonstruktionen wieder begehbar wird und den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnet. Und ein Projekt zur Schaffung neuen Wohnraums im verdichteten Stadtraum, das ohne zusätzliche Bodenversiegelung auskommt.

Ergänzt werden diese Einblicke durch weitere spannende Projekte und den Hinweis auf unsere kommenden Webinare, die sich an Architekt*innen, Planer*innen sowie an Entscheider*innen im Bereich Korrosionsschutz richten.

Wir möchten Ihnen Anregungen geben, wie sich feuerverzinkter Stahl in ganz unterschiedlichen Kontexten einsetzen lässt. Vom historischen Erbe bis zum zeitgemäßen Wohnen.

Unser Magazin Feuerverzinken ist ab sofort nicht nur digital, sondern auch online auf einer eigenen Website erlebbar. Architektur, Material, Inspiration: in neuer Form, aber mit bewährtem Anspruch. Nun in der 2. digitalen Ausgabe.

Viel Freude bei der Lektüre. 

Marco Göllrich
Co-Chefredakteur
Sabrina pick
Co-Chefredakteurin

Inhalt

01
Gelassen
und präzise

Owo Pavillon, London

Der OWO-Pavillon stellt einen markanten, skulpturalen Eingriff in den Innenhof des ehemaligen Old War Office in Whitehall dar. Er verleiht dem Gebäude Dynamik und respektiert gleichzeitig dessen formale und schwere Architektur. Der zuvor abgeschlossene Innenhof wurde somit ganzheitlich umgestaltet und bietet Bewohner*innen und Besucher*innen des OWO und des Raffles London einen einladenden und unvergesslichen Empfang.

02
Stahl und Stein
im Dialog

Burg Neu-Aspermont, Bündner Rheintal (Schweiz)

Auf einem Felssporn hoch über dem Rheintal in Graubünden thront sie: die Ruine der Burg Neu-Aspermont, eine spätmittelalterliche Spornburg mit quadratischem Bergfried, mehrteiligem Palas und vorgelagerter Rundmauer. Was jahrzehntelang vom Zerfall bedroht war, wurde durch eine minimalinvasive, klug komponierte Sanierung bewahrt und neu zugänglich gemacht. Nicht trotz, sondern dank moderner Stahlarchitektur.

03
Harte Schale,
weicher Kern

RWE Konzernarchiv, Essen

Mit dem Historischen Konzernarchiv RWE im Essener Stadtteil Stoppenberg ist dem Büro ELEMENTAR – Studio für Architektur und Transformation gemeinsam mit der GfV Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH als Bauherr ein bemerkenswertes Beispiel für nachhaltiges, zukunftsfähiges und zugleich gestalterisch überzeugendes Bauen gelungen. Die Jury des Verzinkerpreises 2025 zeichnete das Projekt mit dem 1. Preis in der Kategorie Architektur aus.

04
Webinare
2025

Kostenlosen Liveseminare für Architekt*innen

Von Feuerverzinken, Nachhaltigkeit, Stahl in der Architektur, Brandschutz und der Korrosionsschutzplanung im Stahl- und Metallbau bis hin zu den neuesten Normen und der Anwendung der Feuerverzinkung im Straßenbrückenbau und Betonbau – unsere Experten teilen Ihr Praxiswissen und die neuesten Entwicklungen. Die Teilnahme ist kostenlos, online und richtet sich an Architekt*innen, Ingenieur*innen, Stahl- und Metallbauer*innen sowie Mitglieder und Partner des Bundesverbandes Feuerverzinken. 

05
Zwischen Stadtstruktur
und Baukultur

Wohnen F // 9, Köln

Das Projekt Wohnen F // 9 in der Kölner Südstadt, realisiert von Aretz Dürr Architektur BDA, bietet dafür ein überzeugendes Beispiel: Es zeigt, wie modularer Holzbau und feuerverzinkter Stahl eine neue, gestalterisch anspruchsvolle Form urbaner Verdichtung ermöglichen können.

06
Zufluchtsort
aus Stahl

Turning House

Das Projekt wurde 2021 konzipiert, der Bau begann Ende 2022. Verzinkter Stahl war von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil dieses Vorhabens. Die Flexibilität, Langlebigkeit, Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit des Materials in seinen verschiedenen Ausführungen ermöglichte die Gestaltung und Konstruktion vieler maßgeschneiderter Elemente. Ohne diese wäre das Projekt gänzlich anders ausgefallen.

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